![]() |
|
Home
| Endlich Reich | Ausser Kontrolle | Taxi Taxi
| Geld stinkt net | Tango
| Kritiken | Referenzen
|
|
|
|
"Ausser Kontrolle" Original: "Out of control" Komödie in zwei Akten von Ray Cooney [ zurück ]
| ||||||||||||
|
Eine rasante englische Boulevard-Komödie, mit einem
gesunden Schuß Selbstironie. Der englische Humor verliert, durch
die Adaption ins Schwäbische, nicht das Geringste an Biss, auch
wenn der ursprüngliche Handlungsort kurzerhand nach Stuttgart
verlegt wurde. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der versuchte Seitensprung eines Ministers, der sich als Dame seines Herzens ausgerechnet die aufreizende Sekretärin des Oppositionsführers erwählt hat. Dass aus dem Schäferstündchen in der Suite 648 des Stuttgarter Hotels "Graf Zeppelin" kein Liebesabenteuer, sondern eine nervenzerreibende Nacht wird, verdankt das heimliche Paar einem defekten Schiebefenster. Von diesem Moment an geht natürlich alles schief! Ein vermeintlich Toter klemmt in eben diesem Schiebefenster. Was tun? Holt man die Polizei, ist der Minister kompromittiert, und die Regierung wankt. Es beginnt ein Verwirrspiel, das stetig an Tempo gewinnt: Geliebte, Kellner, Hotelmanager, Ehefrau, ein eifersüchtiger Ehemann - alles geht zwischen Hotelzimmer, Balkon und Flur wie in einem kuriosen Karussell rundherum und durcheinander. Dreh- und Angelpunkt ist dabei des Ministers Sekretär Harald, der vom ängstlichen Muttersöhnchen zum Ladykiller mutiert. "Außer Kontrolle", eine temporeiche und
dabei bis aufs i-Tüpfelchen durchkomponierte Komödie, bietet
an keiner Stelle Gelegenheit zur Langeweile, ja nicht einmal zum Verschnaufen.
Bei diesem flotten und amüsanten Versteck-, Verwechslungs- und
Liebesspiel gerät eben alles "Außer Kontrolle",
sogar die Lachmuskeln der Zuschauer. Auf der Bühne geht's drunter
und drüber und die Zuschauer kommen auf ihre Kosten. |
||||||||||||
|
"Taxi
Taxi" Original: "Run for your wife"
Komödie in zwei Akten von Ray Cooney
[ zurück
] Die Geschichte des zweifach(!) verheirateten Willi Weller, erzählt von seinem strengen Fahrplan, in dem seine nichtsahnenden, unbescholtenen Ehefrauen minutiös verplant sind. Dieser, nach Minuten einzuhaltende Stundenplan, ermöglicht es dem ehrenwerten Mitbürger unentdeckt ein zwar anstrengendes, aber offensichtlich durchaus angenehmes Doppelleben zu fuhren. Alles könnte so weiterlaufen, würde Willi Weller nicht durch Zufall, als er helfen will, in eine Schlägerei verwickelt, durch die sein Stundenplan gewaltig ins Wanken gerät: Willi
und sein Nachbarsfreund Günter verstricken sich immer tiefer
in ein irrwitziges Netz aus Lügen. Den beiden Polizeiinspektoren
der Reviere in Cannstatt und Feuerbach kommt einiges sehr merk-
würdig vor. Aus reiner Verzweiflung, um aus den Lügen
doch noch irgendwie rauszukommen, wird auch vor dem Klerus oder
den "Herren vom anderen Ufer" nicht Halt gemacht -und
schlußendlich können auch Moni und Petra, die beiden
Ehefrauen von Willi Weller, die Situation nicht mehr als selbstverständlich
hinnehmen. Vergessen Sie Ihre Selbstbeherrschung, und lachen Sie aus vollem Herzen, denn was macht mehr Spaß, als sich über das Mißgeschick anderer zu amüsieren. Vor allem, wenn man weiß, daß es ja gottseidank "nur" Theater ist. Oder überlegen Sie sich am Schluß: "Würde ich mit Willi Weller tauschen wollen?" |
||||||||||||
|
"Geld stinkt net" Original: "Cash on delivery" Komödie in zwei Akten von Michael Cooney [ zurück ]
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Erwin Eisele, der seinen Arbeitsplatz verloren hat. Der wöchentliche Scheck vom Sozialamt für seinen ausgewanderten früheren Untermieter war die finanzielle Rettung und gleichzeitig der Anfang seiner Karriere als Virtuose auf der Klaviatur der großzügigen deutschen Sozialverwaltung. Während seine Frau glaubt, er würde jeden Morgen wie sie zu seiner Arbeit gehen, löst Erwin eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft aus. Als dann eines Tages ein Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, beginnt eine aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie bis zum guten Schluss sich das Knäuel aus Missverständnissen, Lügen und Verwirrungen überraschend löst. "Geld stinkt net" , eine temporeiche und dabei bis aufs i-Tüpfelchen durchkomponierte Komödie, bietet an keiner Stelle Gelegenheit zur Langeweile, ja nicht einmal zum Verschnaufen. Bei diesem flotten Versteck- und, Verwechslungsspiel geraten die Lachmuskeln der Zuschauer außer Kontrolle. Auf der Bühne geht's drunter und drüber und die Zuschauer kommen voll auf ihre Kosten. Wir
sind sicher, daß Sie und Ihr Publikum begeistert sein werden
von "dem besten Jux, seit es die Komödie gibt". |
||||||||||||
|
"Tango" Eine Farce von Slavomir Mrozek [ zurück ]
Unter der Oberfläche des Gelächters verbirgt sich - wie in Shaws paradoxen Parabeln - das düstere Drama der Gegenwart. In Tango erinnern sich Arturs Eltern an die Zeiten, in denen Tangotanzen noch ein Skandal war. Doch mit diesen Zwängen haben sie gründlich aufgeräumt. Artur beschwert sich nun über die totale Freiheit, weil nichts mehr möglich ist, weil eben alles möglich ist! Tango hat von seiner kritischen Qualität als Farce nichts eingebüßt und ist noch immer verblüffend offen für Deutungen und aktuelle Bezüge. Artur ist der Yuppie-Sproß der in die Jahre gekommenen Tabubrecher-generation. Der Hamlet von heute; eine tragische Figur, weil er die neue Form einer Welt, die ihm nicht behagt, durch eine alte ersetzen will, an deren Inhalt er aber selbst nicht mehr glaubt. Mit übersteigerter Ironie, ja mit grotesken Szenen wird der Zusammenprall der Generationen vermittelt, in dem letztendlich die Barbarei siegt und der Diktator die Puppen tanzen lässt. Mit
"Tango" präsentiert DAS SCHWÄBISCHE TOURNEE
THEATER ein zeitloses Stück Welttheater, gleichzeitig absurd-heitere
Farce, in der Humor, Spott und Karikatur für Amusement sorgen,
und gesellschaftspolitische Parabel mit bedrückender aktueller
Dimension!
|
||||||||||||